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Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ich studiere seit dem Wintersemester 1996/97 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bis zum heutigen Tage hat sich dort einiges verändert, vor allem brachten die Fachbereichszusammenlegung und die noch nicht komplett vollzogene Einführung der Bachelor-Studiengänge große Umschwünge mit sich.

Mit fast 35000 Studenten besitzt Mainz eine der größten Universitäten Deutschlands. Seit einiger Zeit gliedert sich die Lehre in elf Fachbereiche. Mit Ausnahme der Ingenieurwissenschaften werden eigentlich alle Standard-Studiengänge angeboten. Wer etwas sucht, hier der offizielle Campusplan; oder lieber doch aus der Luft? ;-)

Für die Studenten (oder beamtisch Studierenden) ein Link zum Zentrum für Datenverarbeitung und zum Webmailer. Wer gerade über das Mensaessen philosophiert, der findet hier den aktuellen Speiseplan. Die Öffnungszeiten der Mensaria sind 8-19 Uhr (freitags 8-18) während der Vorlesungszeit und 8-18 Uhr (freitags 8-17) außerhalb derselben.


Fachbereich 08

Fachbereich 08

Der Fachbereich enthält Physik, Mathematik und Informatik in seinem Namen, beherbergt aber auch noch die Meteorologie. Er ist aus den ehemaligen Fachbereichen „Mathematik und Informatik“ und „Physik und Meteorologie“ hervorgegangen.

Auf dem Bild sieht man die zwei der drei sog. Kreuzbauten, in denen sich Physik, Mathematik und Informatik befinden. Die beiden weiteren Institute für Kernphysik und Meteorologie befinden sich woanders auf dem Campus. Im Vordergrund ist rechts das weiße Dach der Mensa zu sehen.


Physik

Physik

Naja, was soll ich wirklich dazu sagen: Ich hab's studiert! :-) Im April 1999 habe ich mein Vordiplom in Experimentalphysik, Theoretischer Physik, Mathematik und Chemie gemacht. Irgendwann später folgte die Diplomprüfung in Experimentalphysik, Theoretischer Physik, Elektronik und Informatik, wobei die letzten beiden die Nebenfächer waren.

Der eine Teil der Physik an der Uni ist das Institut für Physik. Auf der Webseite findet man die Arbeitsgruppen und das Lehrangebot. Der andere Teil ist das Institut für Kernphysik. Das Forschungsgerät dort ist das Mainzer Mikrotron MAMI, ein Linear-Elektronen-Beschleuniger.

Das Wort Physik ist vom Altgriechischen φύσις abgeleitet, das u. a. Natur und Welt heißen kann. Häufig wird sie auch als „Wissenschaft der Kräfte“ bezeichnet, erklärt sie doch, was die Welt im Innersten zusammenhält, ohne hier Goethe zitieren zu wollen ... ;-) Die klassische Physik zerfällt im Wesentlichen in die Teilgebiete Mechanik, Thermodynamik, Elektrodynamik und Optik. Die moderne Physik korrigiert und erweitert sie im Bereich hoher Geschwindigkeiten (spezielle Relativitätstheorie) und (sub)atomarer Größenordnungen (Quantenmechanik).


BEC

Diplomarbeit

Meine physikalische Diplomarbeit habe ich in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Werth geschrieben, der jetzt emeritiert ist und dessen Arbeitsgruppe in dieser Form leider nicht weiterbesteht. Die neue Arbeitsgruppe heißt „Quantum“ und findet sich unter dieser URL.

Ich selbst habe während meines Diploms an einer Penningfalle gearbeitet. Was das ist, könnt ihr in meiner Diplomarbeit als PDF oder Postscript nachlesen. Wem das zu kompliziert und/oder zu lang ist, der möchte vielleicht lieber die Zusammenfassung als PDF oder Postscript lesen. Oder ihr benutzt einfach Wikipedia für die Penningfalle und die Feinstruktur!

Das Ganze fällt in den weiten Bereich der Atomphysik, die sich häufig der klassischen Physik und der Quantenmechanik bedient. So liefern sog. „semiklassische“ Modelle der Elektronen entsprechende Aussagen über die Schalenstruktur von Atomen. Die Experimente dienen der Messung verschiedener Größen wie g-Faktoren und magnetischer Momente. Ein großer Erfolg war die Konstruktion der Atomuhr zur neuen Definition der Zeitskala.


Mathematik

Mathematik

Meine Begegnung mit Mathematik an der Uni begann mit den Vorlesungen „Mathematik für Physiker“ von Herrn Goldhorn. Sie waren allseits beliebt und erreichten praktisch Kultstatus. Wegen der Pensionierung von Herrn Goldhorn gibt es seine Vorlesungen leider nicht mehr live zu erleben; dafür aber meine (leider noch immer nicht fertiggestellte) getexte Version hier. Aber ich arbeite dran ... besser gesagt ein guter Freund von mir! :-)

Hier befindet sich die Homepage des Instituts für Mathematik. Neben aktuellen Informationen sind hier auch die Arbeitsgruppen aufgelistet, und man kann das Vorlesungsverzeichnis und die Prüfungsordnungen einsehen.

Toll ist auch die Mathematik-Fachschaft. Also genauer die Räumlichkeiten und die Leute, die dort herumhängen ... oder wohnen. ;-) Die Fachschaft besitzt eine eigene Homepage, auf der sich auch ein Forum befindet.


Numerik

Numerik

Die Numerische Mathematik oder kurz „Numerik“ beschäftigt sich mit numerischen Methoden für Gleichungssysteme, Integrale, Nullstellen, Eigenwerte sowie gewöhnliche und partielle Differentialgleichungen. Es geht dabei einerseits um die theoretischen Grundlagen, andererseits um die effiziente Implementation eines Algorithmus. Die Programmiersprache, die sich in der Numerik mittlerweile etabliert hat, ist Matlab. Ihre Besonderheit ist der kanonische Umgang mit Matrizen.

Ich begann, mich mit Numerik zu beschäftigen, als ich eine Ionensimulation für meine Diplomarbeit in Physik machen wollte. Daher hörte ich bei Prof. Jüngel, meinem jetzigen Doktorvater (s.u.), die Vorlesung Numerik I.


Ja, hier fehlen noch immer ein paar Dinge ... etwas Geduld bitte! ;-)


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